Radfahrer und Hunde


02 Jun
02Jun

Das Erkunden von Neuland mit dem Fahrrad kann gefährlich sein, wenn man in Hundegebiete eindringt.

Wie andere Tiere auch, markieren Hunde ihr eigenes Territorium und nehmen keine Rücksicht auf Radfahrer, Autofahrer, Jogger oder andere Eindringlinge. Wenn Sie den persönlichen Bereich eines Hundes betreten, müssen Sie darauf vorbereitet sein, dass der Hund in den Angriffsmodus wechselt. Knurren und wütendes Bellen warnen Sie, und wenn Sie nicht sofort gehen, kann der Hund einen Angriff starten. Das bedeutet, an den Fersen zu reißen und zu versuchen, dich zu Fall zu bringen. Ein Hundeangriff kann jeden Radfahrer aus dem Gleichgewicht bringen und schwere Verletzungen verursachen. Zu wissen, wie man mit Hundeangriffen umgeht, ist ein wichtiger Schutz für den Radsport. Kinder oder unerfahrene Radfahrer und Hunde vermischen sich einfach nicht, und diese Fahrer sollten niemals dort fahren dürfen, wo Hundeangriffe auftreten können.

Hunde neigen dazu, einen Radfahrer von hinten anzugreifen, meist aus der Hinterhand. Doch nicht alle Hunde verfolgen ihre Opfer brutal. Sie können feststellen, ob der Hund ernsthafte Absichten hat, Ihnen zu schaden, indem Sie den Gang des Hundes notieren. Fühlt sich der Hund bedroht, jagt er schneller als sonst. Sein Schwanz wird nach unten zeigen, mit offenem Mund und gespannten Ohren.

Wenn Sie einen Hund aus irgendeiner Richtung kommen sehen, achten Sie darauf, das Vorderrad Ihres Fahrrads zu schützen. Wenn der Hund plötzlich vor Ihnen steht, kann es zu einer Kollision und einem Sturz kommen. Begeben Sie sich ans äußerste Ende der Straße und fahren Sie schnell weg.

Ein weiterer Weg, um mit einem wütenden Hund umzugehen, ist das Ausstoßen eines Schreihals. Diese Taktik kann den Hund kurzzeitig überraschen und ihn zögern lassen. Wenn dies gelingt, nutzen Sie die zusätzlichen Sekunden und fahren Sie so schnell wie möglich weg. Wenn sich der Hund jedoch noch im Angriffsmodus befindet, ballen Sie Ihre Fäuste zusammen und schreien Sie wütend. Die meisten Hunde haben Angst vor menschlicher Gewalt und dürfen nicht hinter jemandem herjagen, der eine scheinbare Bedrohung darstellt.

Es ist wichtig zu wissen, dass man einem Hund nicht immer davonlaufen kann. Unebenheiten oder steile Wege können dazu führen, dass ein Radfahrer eine besonders langsame Flucht macht. Hier kommt eine Dose Pfefferspray zum Einsatz. Das Spray sticht die Nase und die Augen des Hundes und stoppt ihn vorübergehend, ohne ihm Schaden zuzufügen.

Wenn alles andere fehlschlägt, rufen Sie um Hilfe. Wenn der Hund in seinem Angriff ernst ist, schützen Sie sich, indem Sie das Fahrrad zwischen Ihnen den Hund stellen. Versuchen Sie nicht, den Hund zu treten, da Sie dadurch das Gleichgewicht verlieren könnten. Wenn Sie angegriffen werden oder gebissen werden, suchen Sie sofort medizinische Hilfe, melden Sie den Vorfall der Polizei und reichen Sie eine Beschwerde gegen die Eigentümer ein. Der Hund muss unter Quarantäne gestellt werden, um zu überprüfen, ob er tollwütig ist.

Radfahrer und Hunde vermischen sich nicht immer. Seien Sie vorbereitet und wissen Sie, wie Sie reagieren müssen, wenn Sie einen Territorialhund überqueren.

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